Aktuelles 
Entwicklungen in jüngster und nächster Zeit

ForstBW: Totalausverkauf des Staatswaldes für Windkraft in Umsetzung - WALD WEG, PROFIT REIN €€€ 

Als Teil des "Sofortprogramms für Klimaschutz und Energiewende" hat sich die Landesregierung im Koalitionsvertrag eine "Vergabeoffensive für die Vermarktung von Staatswald- und Landesflächen für die Windkraftnutzung" festgeschrieben. So sollen die Voraussetzungen für den Bau von bis zu 1000 neuen Windkraftanlagen geschafft werden. Dieses Ziel ist längst erreicht - die Vermarktungsoffensive muss daher gestoppt werden. ForstBW steigt aber nun mit der "Forst BW Green Energy GmbH" in die Energieerzeugungsbranche ein, was dem Satzungszweck zuwider läuft und auch unnötig ist, da auch ohne diese Tätigkeit im Schwachwindland Baden-Württemberg mehr Windkraftanlagen entstehen, als die Stromnetze vertragen können (vgl. Dashboard) und dieser Ausbau zudem zunehmend auf den Widerstand der Bürger trifft.  Demnächst mehr zum geplanten Volksantrag auf dieser Website!

Allein im Jahr 2023 mussten 10.479 Gigawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien abgeregelt und entschädigt werden. Ein gravierendes Problem für unseren Wirtschaftsstandort ist, dass die Strompreise zu hoch sind. Die FDP setzt sich auf Bundesebene dafür ein, dass die Förderung erneuerbarer Energien beendet wird. Nur wenn sich die erneuerbaren Energien am freien Markt behaupten, sind sie echte Alternativen. Daher darf das Ende der EEG-Vergütung im Jahr 2026 nicht durch ein neues Förderregime ersetzt oder umgangen werden. Zudem soll der Klima- und Transformationsfonds (KTF) aufgelöst werden.

25.02.2025: Man kann es im Schwarzwälder Boten an mehreren Stellen lesen - nur für drei Jahre seien die Windkraftanlagen in Wäldern der Gemeinde vom Tisch. Der Fraktionsvorsitzende der freien Wähler Jürgen Huber meint, "mit diesem Ergebnis müsse man nun die kommenden drei Jahre leben. Botschaft: in 3 Jahren kommen die WKA dann doch.
Seien Sie beruhigt, das wird nicht passieren:

  • Die Gründe finden Sie auf dieser Website unter "Ökonomische Risiken". Dort finden Sie auch Robert Habeck's Strommarktdesign Broschüre zum Download. Auf Seite 31 findet sich u. a. folgender Satz: "Aufgrund europäischer Vorgaben wird die gleitende Marktprämie jedoch ab dem 1.1.2027 europarechtlich nicht mehr zulässig sein."
  • D.h. die Subventionen fallen am 01.01.2027 weg und auch die Broschüre von Habeck findet darauf keine Antwort. Ohne Subventionen baut aber niemand mehr eine Windkraftanlage, die sich am Strommarkt gut rechnen würde, wenn kein Wind bläst (hoher Strompreis) und gerade dann nicht, wenn viel Wind bläst und sie produzieren könnte (niedrige und immer häufiger negative Strompreise). 
     
  • Und: Laut Schwabo-Artikel vom gleichen Tag (25.02.2025; direkt vom Pro-Windkraft Ideologen Daniel Schneider) wird das (völlig sinnlose) Ziel, 1,8 Prozent der Landesfläche mit Windkraft zuzubauen, "aller Wahrscheinlichkeit im September 2025 realisiert werden können". Also ist das Ziel in drei Jahren bereits völlig übererfüllt. 
    Am 25.02.2025 sind in Baden-Württemberg bereits 1064 Windkraftanlagen beantragt, genehmigt oder in Bau während bereits 783 Anlagen in Betrieb sind (siehe weiter unten auf dieser Seite). D.h. derzeit kommen rd. 2,7 Neuanträge pro Tag in Baden-Württemberg hinzu. In drei Jahren wären das rd. 4.800 Windkraftanlagen in Baden-Württemberg. Soviel Schwankungsstrom verkraftet das Stromnetz nicht.  Bundesweit dürften die Subventionen in drei Jahren (wenn sie fortgezahlt würden) bei rd. EUR 110 Milliarden pro Jahr liegen.

Und außerdem ist Herr Jens Keucher nicht so verrückt, dass er sich kurz vor der nächsten Wahl um sein Amt erneut eine Pleite bei einem weiteren Bürgerentscheid einfängt... 

23. Februar 2025: Das Ergebnis des Bürgerentscheids in Sulz am Neckar liegt vor. Die Mehrheit der Bürger hat gegen eine Verpachtung von städtischen Waldflächen an Windkraft-Projektierer entschieden. 

04.01.2025: Baiereck (Stadt Uhingen) ...und auf einmal waren die "Windräder" doch lauter als gedacht. Die Windkraftanlagen im Schurwald gingen erst am 20. Dezember 2024 in den Probebetrieb. Jetzt sind auch die Windkraftbefürworter überrrascht, dass die "Windräder" so laut sind, dass niemand mehr schlafen kann. > Erfahren Sie mehr. 

31.12.2024 Teurer Rekord: Deutschland zahlt Milliarden für Strom aus dem Ausland. Deutschland kauft immer mehr Strom im Ausland ein. Weil wir selbst zu wenig Strom zu konkurrenzfähigen Preisen produzieren, wird der Strom der Nachbarn immer wichtiger für unseren Markt. Die deutschen Strom-Einfuhren im Jahr 2024 haben sich gegenüber 2019 verdoppelt.

Ewige Subventionslast: Selbst mit zukünftigen Speichermöglichkeiten und einem ausreichend dimensionierten Leitungsnetz werden Windkraftanlagen nie ohne erhebliche staatliche Subventionen auskommen. Der Gleichzeitigkeitseffekt bei einem (schon heute bestehenden) Überangebot verhindern, dass diese Formen der "Erneuerbaren" jemals ökonomisch betrieben werden können [> Erfahren Sie mehr <].

 Dezember 2024: Sulz soll von zig Windkraftanlagen umzingelt werden. 

  • Derzeit hat "ForstBW" Flächen des Landes-Baden-Württemberg ausgeschrieben (klicken Sie auf das Bild unten).
  • Private Flächenbesitzer im Bereich Dürrenmettstetten haben schon Pacht-Optionsverträge unterzeichnet (> Link: Dürrenmettstetten: Pool-Nutzungsverträge für private Waldbesitzer: Wer unterschreibt denn so etwas?).
  • Nur die Besitzer privater Waldflächen auf der Dicke haben sich festgelegt, dass sie ihre Flächen nicht an Windkraftbetreiber verpachten wollen.
  • Jeder weiß: Wir haben schon zu viel Windkraft in Deutschland - aber fast jeder will vom großen Geldsegen etwas abhaben.
  • Wo heute ein Windkraftanlagen hingebaut werden, kommen in Zukunft weitere hinzu - siehe Paderborn!
  • Wenn schon rings auf den Höhen um Sulz ein erdrückender Windpark entsteht, dann muß nicht auch noch die Dicke und der Binsenwasen zugebaut werden! -> Beim Bürgerentscheid ein "Ja" für den Wald und die Rettung unserer Landschaft abgeben!

28. November 2024 - Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg
Die Initiatoren des beantragten und am 30.09.2024 vom Gemeinderat als unzulässig abgelehnten Bürgerentscheids haben Widerspruch gegen diese Entscheidung des Gemeinderats eingelegt und eine einstweilige Verfügung beantragt. Das Verwaltungsgericht Freiburg hat entschieden, dass die Entscheidung des Gemeinderats falsch war: Der beantragte Bürgerentscheid war zulässig, alle Argumente der Rechtsanwälte der Stadtverwaltung sind unzutreffend, der Bürgerentscheid am 8. Dezember darf nicht durchgeführt werden. 

Download der Verfügung des Verwaltungsgerichts hier: [> Download <]

Warum war es richtig, den Beschluss des Gemeinderats (Ablehnung des Bürgerbegehrens) vom 30.09.2024 gerichtlich überprüfen zu lassen? 
> Näheres hier.

Wir haben bereits genug Windkraftanlagen in Baden-Württemberg, dem windärmsten Bundesland

Es ist ein Irrsinn, wie die Zahl der WKA-Bauprojekte nach oben schnellt. Die Schwankungsproblematik beim Strom ist heute schon riesig - immer öfter kommt es zu negativen Strompreisen (bei viel Wind) oder zu Rekordpreisen (bei Dunkelflaute) auf dem Spot-Markt für Strom. 
Die Schwankungsproblematik wird sich - selbst wenn ab heute keine weitere Anlage mehr hinzukäme - noch mehr als verdoppeln. Die aktuellen Zahlen können Sie im Dashboard der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sehen [> Link].

Aktualisierungen: 

  • Am 30.11.2024 waren es noch 880 Windkraftanlagen in Baden-Württemberg, die in beantragt, bereits genehmigt oder in Bau waren. In Betrieb: 776.
  • Am 23.12.2024 sind es bereits 936 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 23.12.2024: 778.
  • Am 18.01.2025 sind es bereits 983 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 18.01.2025: 778.
  • Am 09.02.2025 sind es bereits 1012 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 09.02.2025: 778.
  • Am 25.02.2025 sind es bereits 1064 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 09.02.2025: 783.

Darstellung von Windkraftanlagen in Simulationen - wer hat recht? Oder sind die Unterschiede in den Darstellungen gar nicht so groß?
Die Windkraft-Befürworter (ProWind Sulz) riefen auf Social Media laut "Lügner", wenn es um die von der Gegenwind-Bürgerinitiative aufgehängten Banner geht. Die Windkraftanlagen seien auf diesen Bannern viel zu groß dargestellt, als wären sie 800 Meter hoch. Hier ein Ausschnitt aus dem Banner für Bergfelden der Gegenwind-Bürgerinitiative, machen Sie sich selbst ein Bild, ob es sich um eine übertrieben große Darstellung handelt.  Rechts ein Ausschnitt aus einer Simulation von ProWind Sulz, welche die gleichen geplanten Windkraftanlagen aus einem anderen Winkel zeigen (bitte auf die Bilder klicken).

Windkraftprojekt auf der Dicke widerspricht Eingemeindungsvertrag von Bergfelden
Bergfelden wurde am 1. Januar 1972 eingemeindet. Die Entscheidung war sehr knapp für Sulz und gegen Vöhringen. Dabei wurde mit der Stadt Sulz a.N. ein Vertrag ausgehandelt. Seitdem hat die Stadt Sulz a.N. am Verkauf von gemeindeeigenen Grundstücken in Bergfelden an private Bauherren Millionen verdient. Eine hohe "Mitgift", im Gegenzug wurden Zusagen der Stadt in den Eingemeindungsvertrag aufgenommen. Nun stellt sich heraus: Windkraftanlagen auf der Dicke würden dem Eingemeindungsvertrag widersprechen - ein weiteres rechtliches Risiko für die Gemeindeverwaltung! [> Erfahren Sie mehr]

02.10.2024: Leserbrief von Axel Hempfling im Schwarzwälder boten. Hier die finden Sie die ungekürzte Version: > Download.

Kurze Erkärung zu den Seiten auf Facebook

  • Auf der Seite "Neuigkeiten Sulz und Umgebung" kommen neutral alle Seiten zu Wort. Hier wird Demokratie gelebt. Top!
     
  • Nicht zu verwechseln mit "News Sulz und Umgebung": Diese Seite wird vom Gemeinderatsmitglied Daniel BONNANO betrieben, der hauptberuflich bei einem Zulieferer für Windkraftanlagen tätig ist. Gegner des Windkraftprojektes auf der Dicke kommen hier nicht zu Wort - sie werden blockiert und ausgeschlossen. Es geht hier ja insgeheim um's Geschäft. Da muss das Demokratieverständnis schonmal hinten anstehen. BONNANO ist auch Aufsichtsratsmitglied der 3-Täler BürgerEnergie eG und als solcher der Ertragslage dieser Genossenschaft verpflichtet. Nur der ausgewählte Projektierer QUALITAS ENERGY (die anderen, die im Pitch waren nicht!) hat versprochen, die 3-Täler BürgerEnergie eG mit Geld zu versorgen. Wenn das also nicht klappt mit den Windkraftanlagen auf der Dicke, dann sieht es düster in der Kasse der Genossen. 
  • Die Seite "ProWind Sulz a.N." wird ebenfalls von Daniel Bonnano betrieben. Auch hier kommt niemand zu Wort, der gegen Windkraft oder Windkraft im Wald ist (bzw. schon, aber nur einmal).  
  • Auf der Facebook-Seite "Sulz am Neckar" der Stadtverwaltung Sulz findet man - wen wundert es - ausschließlich positive Posts zur Windkraft. Die Posts von BONNANO werden hier auch oft geteilt - evtl. um zu suggerieren, dass die Bürger überwiegend hinter dem Projekt stünden. Kommentarfunktion natürlich stets ausgeschaltet - was die Seite zum Propaganda-Kanal macht (was das Windkraftprojekt anbelangt), der keine Bürgerbeteiligung in Form einer offenen Diskussion zulässt. 
     
  • Auf der Seite "Keine Windkraft im Wald" finden Sie Posts vom Betreiber dieser Website.
  • Auf der Seite "Gegenwindkraft-Gruppe Sulz - Dornhan - Vöhringen" kommen ebenfalls neutral alle Seiten zu Wort.

11.09.2024 - Was die einen in privater Initiative aufforsten, kann ja dann die Gemeinde für Windkraft wieder abholzen lassen: "Handeln statt diskutieren Werbeagentur Team Kipp hält nichts von Greenwashing. Mehr als 2000 gepflanzte Bäume binden CO2 in der Region." Für Windkraft-im-Wald-Befürworter ist das logisch, für andere ein Irrsinn.

Bundesrechnungshof: Energiewende nicht auf Kurs - Nachsteuern dringend erforderlich
Jetzt ist es "amtlich". Der Bundesrechnungshof bemängelt in seinem Sonderbericht (vgl. dort ab Seite 54), dass die Energiewende einseitig auf nur ein Schutzgut fokussiert: den Klimaschutz. Die Schutzgüter  a) Tiere, Pflanzen, Umwelt, b) Menschen, menschliche Gesundheit, c) Fläche, Boden, Wasser Luft, Landschaft und d) Kulturelles Erbe, sonstige Schutzgüter werden unzulässiger Weise nicht berücksichtigt.

DEUTSCHE WILDTIER STIFTUNG: Keine Windenergie im Wald! [> Link]

Greenpeace nimmt Stellung zur Windkraft im Wald (21. Juni 2024): Windkraft im Wald nur als Ausnahme
Greenpeace schreibt unter anderem:

  • Geschützte und ökologisch wertvolle Laub-Mischwälder sind beim Ausbau von Windenergieanlagen ganz ausgeschlossen.
  • Nur wenn es belegbar keinen anderen Standort für Windräder gibt, können Kommunen Wälder im Einzelfall in Erwägung ziehen.
  • Windkraftanlagen dürfen nur in vom Menschen angelegten, jungen, industriell und monokulturell genutzten Nadelbaum-Forsten errichtet werden. 

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