Aktuelles
Entwicklungen in jüngster und nächster Zeit

30.05.2026 - www.welt.de: Nutzen des Windkraftausbaus in Deutschland nimmt drastisch ab.
Windstrom wird zunehmend durch den starken Ausbau der Photovoltaik verdrängt, weil Netzengpässe häufiger zu Abregelungen führen („Kannibalisierung“ der erneuerbaren Energien). Drittens werden neue Windkraftanlagen verstärkt an weniger windreichen Standorten errichtet, da die besonders ertragreichen Flächen bereits weitgehend genutzt sind.
Zusätzlich wird auf sogenannte Verschattungseffekte („Windklau“) verwiesen: Windkraftanlagen können sich gegenseitig Wind wegnehmen, insbesondere in dicht bebauten Offshore-Windparks. Dadurch sinkt die Stromausbeute einzelner Anlagen. Insgesamt argumentiert der Artikel, dass ein weiterer Ausbau der Windkraft nicht mehr automatisch zu einem proportionalen Anstieg der Stromerzeugung führt und zunehmend an physikalische sowie infrastrukturelle Grenzen stößt.
WINDKRAFT-IDEOLOGEN BESEITIGEN DIE MÖGLICHKEIT VON BÜRGERENTSCHEIDEN GEGEN WINDKRAFTPROJEKTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG
Aus dem Koalitionsvertrag von GRÜNEN UND CDU:
"Wir werden Bürgerbegehren und Bürgerentscheide flexibler gestalten. Mit der Einführung der Möglichkeit einer Stichfrage soll über konkurrierende Vorlagen abgestimmt werden können. Die Gemeinderäte erhalten die Möglichkeit, die Abstimmungsfrage bürgerfreundlicher zu gestalten.
Um die Handlungsfähigkeit der Kommunen bei wichtigen Bau- und Infrastrukturvorhaben sicherzustellen, regeln wir die Quoren der Gemeindeordnung für Bürgerbegehren bzw. Bürgerentscheide, wie sie vor der Novellierung in der
15. Legislaturperiode bestanden. Weiter nehmen wir verfahrenseinleitende Beschlüsse von Bauleitplänen aus dem Katalog möglicher Gegenstände aus, soweit eine Dialogische Bürgerbeteiligung gemäß Dialogische-Bürgerbeteiligungs-Gesetz durchgeführt wurde.
Im Volksabstimmungsgesetz eröffnen wir die Möglichkeit, dass als Folge eines Volksantrags vor der finalen Befassung durch den Landtag zuerst eine Dialogische Bürgerbeteiligung durchgeführt werden kann."
Also:
- D.h. WENIGER DEMOKRATIE WENN ES UM DIE WINDKRAFTINDUSTRIE UND DEN POLITISCHEN BUSINESS-CASE DER GRÜNEN GEHT - UND DIE CDU SPIELT GERNE MIT!
- "Abstimmungsfragen bürgerfreundlicher zu gestalten" ➡️ D.h. es wird letztlich über etwas anderes abgestimmt, als vom Bürgerbegehren gefordert.
- Zum Unsinn von der "Sicherstellung der Handlungsfähigkeit" ➡️Die Kommunen sind handlungsfähig: Wenn ein Bürgerentscheid rechtmäßig ist und von den Unterzeichnern gewonnen wird, haben die Mandatsträger ein klares politisches Votum des Souveräns - des Volkes!
- "Bau- und Infrastrukturvorhaben" = Windkraftparks➡️ künftig müssen 25% statt 20% der Wahlberechtigten an die Wahlurne (eine hohe zusätzliche Hürde).
- "In der 15. Legislaturperiode" hat in Baden-Württemberg eine Koalition aus GRÜNEN und SPD das Quorum auf 20% heruntergesetzt. Man wollte mehr Demokratie ermöglichen. Aber Bürgerbeteiligung wird nur so lange von den GRÜNEN gern gesehen, wie sie ihren politisch-ideologischen Projekten nicht im Weg stehen. Sobald Menschen vor Ort widersprechen, Fragen Stellen oder Entscheidungen kritisch sehen, gelten sie nicht mehr als engagierte Bürger, sondern als Störfaktor.
- "Verfahrensleitende Beschlüsse von Bauleitplänen" = Pläne für Vorranggebiete und Windparks. Dass in dem Zusammenhang auf das Volksabstimmungsgesetz hingewiesen wird, ist eine Unverschämtheit. Ein Volksantrag hat heute schon unüberwindbare Hürden (über 700.000 Stimmen erforderlich, damit etwas im Landtag disktutiert - nicht entschieden - wird) und hat NICHTS mit Bürgerbegehren/Bürgerentscheiden zu tun, die sich nur auf kommunale Beschlüsse (Gemeinderäte/Stadträte) beziehen.
Vor der Wahl heißt es "Der Bürger zählt."
Nach der Wahl: "Der Bürger nervt."
WIR LEBEN OFFENSICHTLICH BEREITS IN EINER WINDKRAFT-DIKTATUR.

In 20.05.2026: Windkraft in Sulz: Zweites Bürgerbegehren gestartet. In Sulz werden – wieder einmal – Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen Windkraft gesammelt. Im Gemeinderat erläutert die Verwaltung, was jetzt die nächsten Schritte sind.
8. März 2026: Windkraft-Bürgerentscheide in Baden-Württemberg:

18.05.2026: EnBW schlägt Alarm wegen überlastetem Stromnetz.
Baden-Württembergs größter Energieversorger schlägt Alarm: Das Stromnetz im Land stoße zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen. „Wir erleben seit mehr als zwölf Monaten eine überraschend starke Dynamik bei Netzanschlussbegehren“, sagt EnBW-Vorstand Dirk Güsewell im Interview mit unserer Zeitung. Die Folge: Industriekunden, Gewerbebetriebe und Betreiber von Solar- und Windparks müssten teilweise jahrelang auf ihren Stromanschluss warten.
ACHTUNG: Es geht nicht - wie von der Stuttgarter Zeitung suggeriert - darum, dass die "Betreiber von Solar- und Windparks" keinen Strom aus dem Netz bekommen, es geht um die Einspeisungs-Anschlüsse ! D.h. es stehen Windkraftanlagen nach ihrer Errichtung in der Landschaft, die Rotoren drehen sich (damit die Generatoren nicht kaputt gehen) - die Windkraftbefürworter freuen sich, aber Strom wird jahrelang nicht eingespeist.'
Auf FOCUS.de heißt es dazu: "Dass ein fertiger Wind- oder Solarpark monate- oder sogar jahrelang lang keinen Netzanschluss bekommt, ist nicht das einzige Problem, mit dem die Branche der erneuerbaren Energien zu kämpfen hat. Auch die Überlastung des Stromnetzes durch unkontrollierte Einspeisung stellt ein weit verbreitetes Ärgernis dar.
„Es kann durchaus passieren, dass es durch ein Zuviel an Photovoltaik-Strom praktisch zu einer Verstopfung im Netz kommt", sagte Carsten Liedtke, Vizepräsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), vor einiger Zeit der ARD. Das führe dazu, dass einzelne Ortsnetzstationen zur Sicherheit abgeschaltet werden müssen. „Und dann gibt es lokale Stromausfälle, von denen jeweils mehrere hundert Menschen betroffen sein können.“
08.05.2026: Reiche fordert Energiewende-„Schlussstrich“ – kein Geld mehr für überflüssigen Ökostrom:
Zitat: "Unter dieses System müsse ein „Schlussstrich gezogen werden“, sagte Reiche. „Ich kann für kein Produkt, was nicht gebraucht wird, eine Vergütung haben.“ Wenn etwa Audi 10.000 Autos verkaufen wolle, aber nur 5000 würden gekauft, stelle man die Wagen auch nicht der Bundesregierung vor die Tür und fordere Ersatz. „Es gibt keine Branche der Welt, die sich vergüten lässt für ein Produkt, das weggeworfen wird.“
Aber das Beispiel hinkt, es ist eigentlich noch viel extremer. Es ist, als würde Audi überschüssige Autos an Renault verschenken und die Bundesregierung ( = der Steuerzahler) würde Renault für jedes Auto auch noch ordentlich Geld überweisen.
28.04.2026: Wir zahlen dem Ausland jetzt dicke Strom-Prämien. "Kaum scheint die Sonne kräftiger und länger, produziert Deutschland mehr Strom, als es selbst verbraucht. So wie am vergangenen Wochenende: Da lieferten Solaranlagen so viel Ökostrom, dass er ins Ausland verschenkt werden musste. Und obendrauf gab es sogar noch eine satte Prämie – überwiesen von den deutschen Steuerzahlern."
26.04.2026: Expec Green Energy will Windpark erweitern. Drei neue Windräder in Dürrenmettstetten sollen ab 2029 den Strombedarf von rund 13.500 Haushalten liefern können. Die Info-Veranstaltung sorgt für eine volle Gemeindehalle.
Sulz an Neckar hat weniger als 13.000 Einwohner - dann wäre Sulz ja mit diesen drei Windkraftanlagen schon autark...
12. März 2026: Infoveranstaltung der Fa. SOWITEC zum Windparkvorhaben in Sigmarswangen im Backsteinbau in Sulz am Neckar: Teilnehmer wiesen auf zahlreiche Risiken hin: Die prekäre wirtschaftliche Situation von SOWITEC, die mangelnde Windhöfigkeit, Lärm-Risiken à la "Baiereck", Eingriffe in den Natur- und Artenschutz, Beeinträchtigung Hofgut Geroldseck, u.v.m.
- Auf keine dieser Fragen konnten die anwesenden Verantwortlichen der Fa. SOWITEC zufriedenstellende Antworten geben.
- Bei der Leistungsberechnung verwendet SOWITEC den Windatlas BW von 2019, der erwiesener Maßen um ca. 30% übertreibt.
- Die Anlagen werden laut SOWITEC 80.000 MWh in Jahr produzieren und damit würden dann 24.000 Haushalte versorgt. Diese Zahlen werden von der Presse unkritisch übernommen. Das ist natürlich kompletter Unsinn, denn es mittlerweile bewiesen, dass eine Windkraftanlage in Süddeutschland im Durchschnitt nur etwa 15–25 % ihrer theoretischen Maximalleistung über das Jahr liefert.
- Der Stadt Sulz a.N. wurden Gewerbesteuereinnahmen in Aussicht gestellt. Auf Rückfrage räumte der SOWITEC-Vertreter ein, dass Gewerbesteuer erst in ungewisser Höhe anfällt, "wenn die Abschreibungen vorgenommen wurden". Also vermutlich so gut wie keine Gewerbesteuereinnahmen, denn wenn die Abschreibungen durch sind, kommt der Erhaltungsaufwand (kein Gewinn, keine Gewerbesteuer).
- Weitere betroffene Gemeinden sind Dornhan, Horb, Vöhringen und Oberndorf - es gab keine Erklärung der Fa. SOWITEC, warum die Veranstaltung laut Einladung (eine einzige kümmerliche Anzeige im Sulzer Gemeindeblatt) auf Bürger von Sulz am Neckar beschränkt war.
13.03.2026, Schwarzwälder Bote: Windpark bei Sulz - Anlagen sollen Strom für 24 000 Haushalte liefern.
Wasserstoffstrategie Deutschlands gescheitert - "Tschüss Speicherphantasien"
28.10.2025 Bericht des Bundesrechnungshofs:
- Der planwirtschaftlichen Ansatz der Bundesregierung für einen hinreichenden Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft ist gescheitert.
- Milliarden Euro Steuergelder wurden verpulvert.
- "Das gesetzliche Ziel einer möglichst sicheren, preisgünstigen, umweltverträglichen und klimaneutralen Versorgung mit Wasserstoff liegt in weiter Ferne."
- "Angesichts der finanziellen Belastungen und Risiken droht ein „weiter so“ beim Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft zudem die bereits aus den Fugen geratenen Bundesfinanzen weiter unter Druck zu setzen."
- Die Bundesregierung muss prüfen, welchen Beitrag die Wasserstoffwirtschaft zur Energiewende insgesamt leisten kann. "Dazu gehört auch die Frage, ob bisher angedachte Anwendungsbereiche für Wasserstoff aufgrund neuer Technologien anders dekarbonisiert werden können."
- Die Bundesregierung sollte es vermeiden, bei dem Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft einen nicht mit der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten abgestimmten und mit großen Unwägbarkeiten verbundenen Sonderweg einzuschlagen
70 Prozent mehr als 2023: Subventionen der Bundesregierung steigen auf 77,6 Milliarden Euro
10.09.2025: Förderschwerpunkte seien Impulse für den ökologischen und digitalen Wandel und soziale Aspekte. Dazu gehörten Maßnahmen zur Dekarbonisierung des Verkehrs und Gebäudebestands, zur Förderung des Wasserstoffhochlaufs, der Mikroelektronik und des sozialen Wohnungsbaus. Rund 90 Prozent des Finanzhilfevolumens trügen zu den Umwelt- und Klimaschutzzielen bei, heißt es.
Tennet-Chef: Immer mehr Herausforderungen für Stromnetz
10.09.2025 Tennet-Chef Tim Meyerjürgens sagt, es treibe ihn um, wie die Systemsicherheit auf Dauer gewährleistet werden könne. „Das wird immer herausfordernder. Wir haben vor 20 Jahren ein- bis zweimal im Jahr korrigierend ins Stromnetz eingreifen müssen, damit wir das Ganze stabil halten. Heute haben wir allein in unserem Netzgebiet rund 2.500 Eingriffe im Jahr.“ Das seien sieben am Tag.
Energie-Wahnsinn: Deutschland verramscht so viel Ökostrom wie nie.
28.08.2025: In diesem Jahr lagen die Strompreise schon so oft unter null wie im ganzen vergangenen Jahr. Heißt: Netzbetreiber müssen sogar noch Geld zahlen, um ihren überschüssigen Strom loszuwerden.
Offshore-Windpark-Auktion erstmals ohne Gebot – ohne staatliche Subvention nichts los
6. August 2025: Erstmals gab es für eine Offshore-Windpark-Auktion in Deutschland kein Gebot. Denn erstmals gab es vom Staat auch keine Subvention [ > Link zum Artikel]
ForstBW: Energiewirtschaft statt Waldwirtschaft - ist das überhaupt zulässig?
ForstBW und Landesreigerung haben beschlossen: Waldwirtschaft bringt nicht genug ein, also wird auf Energiewirtschaft umgestellt und dafür Staatsforst abgeholzt (administrativ "Umwandlung der Nutzungsart der Fläche" genannt). ForstBW nennt das "Vermarktungsoffensive". Entspricht das dem Satzungszweck und den Gesetzen, die für ForstBW einschlägig sind? Wie vermuten nein. An der Rechtmäßigkeit dieser Vorgehensweise bestehen erhebliche Zweifel. > Lesen Sie hier mehr
Sulz am Neckar (Sigmarswangen): Geplante Windparks von ForstBW mit SoWiTec group GmbH
Im Sulzer Teilort Sigmarswangen schlagen die Wellen hoch: SiWoTec plant mit Hilfe von ForstBW einen Windpark. Das wollen viele Bürger verhindern.
Trotz Bedenken der Sulzer Stadtverwaltung und der Bürgerinitiative NaturAktiv Sigmarswangen weist der Regionalverband in der Planfortschreibung die umstrittenen Gebiete als Windvorrangflächen aus.
Durch die geplante Errichtung mehrerer Windindustrieanlagen mit einer gigantischen Größe von über 260 Metern im Bereich des Stumpen- und Eichwalds (inkl. Geroldseck) sowie zwischen Sigmarswangen und Wittershausen sind wertvolle Natur- und Erholungsräume in ihrer Existenz gefährdet. Die Idylle Richtung Burgruine Albeck ist könnte der Vergangenheit angehören. Diese Flächen sind nicht nur ökologisch bedeutsam – sie prägen auch das Landschaftsbild und sind Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten.
Ziele der Bürgerinitiative: Schutz des Waldes, der Biotope und Naturdenkmäler, Erhalt der Lebensqualität in Sigmarswangen, Aufklärung über die ökologischen und sozialen Folgen der Windindustrieprojekte, Verhinderung des Baus von Windindustrieanlagen in sensiblen Naturgebieten.
Wir haben bereits genug Windkraftanlagen in Baden-Württemberg, dem windärmsten Bundesland
Es ist ein Irrsinn, wie die Zahl der WKA-Bauprojekte nach oben schnellt. Die Schwankungsproblematik beim Strom ist heute schon riesig - immer öfter kommt es zu negativen Strompreisen (bei viel Wind) oder zu Rekordpreisen (bei Dunkelflaute) auf dem Spot-Markt für Strom.
Die Schwankungsproblematik wird sich - selbst wenn ab heute keine weitere Anlage mehr hinzukäme - noch mehr als verdoppeln. Die aktuellen Zahlen können Sie im Dashboard der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sehen [> Link].
Hier der rasante Anstieg in Zahlen:
- Am 30.11.2024 waren es noch 880 Windkraftanlagen in Baden-Württemberg, die in beantragt, bereits genehmigt oder in Bau waren. In Betrieb waren am 30.11.2024: 776.
- Am 23.12.2024 waren es 936 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 23.12.2024: 778
- Am 18.01.2025 waren es 983 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 18.01.2025: 778
- Am 09.02.2025 waren es 1.012 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 09.02.2025: 778
- Am 25.02.2025 waren es 1.064 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 25.02.2025: 783
- Am 03.05.2025 waren es 1.138 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 03.05.2025: 793
- Am 30.05.2025 waren es 1.178 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 30.05.2025: 795
- Am 15.08.2025 sind es 1.556 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 15.08.2025: 802
- Am 09.03.2026 sind es 1.783 (beantragt, genehmigt oder in Bau). In Betrieb am 09.03.2026: 824
Lärm: Sulz droht das gleiche Schicksal wie Baiereck
ForstBW und SOWITEC wollen in den Wäldern um Sigmarswangen und Schillerhöhe Anlagen des Typs NORDEX N175 (Leistung 6,8 MW) mit einer unglaublichen Gesamthöhe von 266 Metern errichten.
Zwei vergleichsweise kleine Anlagen NORDEX N149 haben in Baiereck (Stadt Uhingen) die Bewohner um den Schlaf gebracht. Nachts wurde die Polizei gerufen. Der durch die Anlagen erzeugte Brummton war auch tagsüber nervtötend. Nach Vorliegen der Messergebnisse stand fest: Die Windkarftanlagen mussten abgeschaltet werden, auch tagsüber. Man hofft nun, dass ein Getriebetausch Besserung bringt. Die Lage der Anlagen in Baiereck ist vergleichbar mit den geplanten Anlagen in Sulz/ Sigmarswangen. [>> Erfahren Sier mehr<<]
Jetzt wird es selbst dem NABU zu bunt. NABU Tübingen und AG Fledermausschutz BW e.V. gegen 13 Windkraftanlagen im "Rammert" Tübingen. [Download Positionspapier] [Download Einladung Informationsveranstaltung]
30.06.2025: Wenn die Grünen empört sind, könnte Sachverstand im Spiel sein: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat einen „Monitoring-Bericht“ beauftragt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird soll künftig nicht mehr im Zentrum der Energiepolitik stehen. Die Klimaziele sollen eingehalten werden, sie rücken aber als gleichwertige Ziele neben andere, etwa Versorgungssicherheit und Netzstabilität.
Wissenschaftliche Grundlage für den Monitoring-Bericht: Den Auftrag für das Gutachten hat das Wirtschafts- und Energieministerium (BMWE) an das Aachener Beratungsunternehmen BET (Beratung für die Transformation der Energiewirtschaft) vergeben, mit dem bereits ein entsprechender Rahmenvertrag besteht. BET zieht laut Medienberichten das Energiewirtschaftliche Institut der Universität Köln (EWI) mit hinzu. Das EWI wird vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert und versteht sich als „praxisnah, energieökonomisch fundiert und agenda-neutral“ [Download].
Dezember 2024: Sulz soll von zig Windkraftanlagen umzingelt werden.
- Derzeit hat "ForstBW" Flächen des Landes-Baden-Württemberg ausgeschrieben (klicken Sie auf das Bild unten).
- Private Flächenbesitzer im Bereich Dürrenmettstetten haben schon Pacht-Optionsverträge unterzeichnet (> Link: Dürrenmettstetten: Pool-Nutzungsverträge für private Waldbesitzer: Wer unterschreibt denn so etwas?).
- Nur die Besitzer privater Waldflächen auf der Dicke haben sich festgelegt, dass sie ihre Flächen nicht an Windkraftbetreiber verpachten wollen.
- Jeder weiß: Wir haben schon zu viel Windkraft in Deutschland - aber fast jeder will vom großen Geldsegen etwas abhaben.
- Wo heute ein Windkraftanlagen hingebaut werden, kommen in Zukunft weitere hinzu - siehe Paderborn.



